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Problemlöser Elektromobilität: KST Kugel-Strahltechnik investiert ins Verfestigungsstrahlen

HAGEN – Juni 2019. Leichtbau und Gewichtsreduzierung lauten die Keywords der E-Mobilität. Dadurch steigt der Bedarf im Bereich Verfestigungsstrahlen. Denn das Shot Peening ist ein Problemlöser der Elektromobilität: Es kompensiert die erforderliche Gewichtsreduktion, indem es die Lebensdauer von Bauteilen erhöht. Aufgrund der wachsenden Nachfrage aus der Automobilindustrie investiert KST Kugel-Strahltechnik in seinen Maschinenpark. Ab August 2019 läuft das Verfestigungsstrahlen über eine innovative Trommel-Strahlanlage. Sie optimiert Strahlprozess und Chargensicherheit – selbst bei sehr filigranen Bauteilen.

 

100-prozentige Chargensicherheit

Die Trommel garantiert eine 100-prozentige Chargensicherheit. Auch bei Kleinteilen, bei denen die bisher eingesetzten Muldenband-Strahlanlagen an ihre Grenzen kommen. „Das Trommelsystem verhindert zuverlässig, dass sich Bauteile einklemmen, und erleichtert die Entleerung. Es ermöglicht dadurch eine sortenreine Bearbeitung von sehr kleinen Komponenten und erhöht so unseren Qualitätsstandard. Deshalb haben wir uns für diese Investition in sechsstelliger Höhe entschieden“, so KST-Geschäftsführer Marco Heinemann.

 

Bearbeitung von Schüttgütern – Bauteillänge bis 200 Millimeter

Mit der neuen Anlage bearbeiten die Oberflächenspezialisten metallische Schüttgüter mit einer Bauteillänge bis zu rund 200 Millimetern. Die steigende Nachfrage auf dem Sektor Verfestigungsstrahlen kommt vor allem von Zulieferern der Automotive-Industrie: aus der Federnindustrie, von Stanz-Biegeteilherstellern und Produzenten von Verbindungselementen.

 

Elektromobilität: Verfestigungsstrahlen kompensiert Materialeinsparung

Das Shot Peening mit arrondiertem Drahtkorn erhöht die Lebensdauer von dauerschwingbelasteten Bauteilen erheblich. Dieser Effekt macht es zum Problemlöser für die Automotive-Branche – insbesondere für die auf Leichtbau angewiesene Elektromobilität. „Verfestigungsstrahlen hilft bei der Gewichtsreduktion, indem es eine Materialeinsparung kompensiert. Die gestrahlten Komponenten erhalten, trotz geringerem Gewicht, ihre erforderliche Dauerschwingfestigkeit. Sie sind widerstandsfähig und belastbar“, erklärt Heinemann. Sein Unternehmen bietet seit über 35 Jahren Strahltechnik als Dienstleistung für die Industrie an. Text 2.244 Z. inkl. Leerz.

 

KST-Geschäftsführer Marco Heinemann hat sich bewusst für das Energiemanagement entschieden. Er sieht auch den Bereich KMU in der Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft

Fotos KST Kugel-Strahltechnik
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