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Raustrahlen und Sweepen: mehr als Standard

Sonderstrahlverfahren gefragt – optimaler Haftgrund für Beschichtungen, Lackierungen etc.

HAGEN – Okt. 2017. Sonderstrahlverfahren gewinnen an Bedeutung – wie das Raustrahlen und Sweepen. Raustrahlen schafft optimale Haftung für Pulverbeschichtungen und Lackierungen, Gummi- oder Kunststoff-Metall-Verbindungen. Das Sweepen eignet sich primär für feuerverzinkte Oberflächen. KST Kugel-Strahltechnik setzt die Verfahren vor allem für Hersteller aus Automobilindustrie, Maschinenbau oder Medizintechnik ein.

 

Special Application zugeschnitten auf individuelle Kundenanforderungen

Das Raustrahlen ist eine Special Application, die sich an individuellen Kundenanforderungen orientiert. „Wir ermitteln für jedes Produkt den besten Rauheitswert – nach Vorgabe. Das Ergebnis steuern wir über Strahlmittel und Kornform, Strahldruck und -geschwindigkeit, Anlagentechnik und sonstige Einstellparameter“, erklärt Marco Heinemann, Geschäftsführer von KST Kugel-Strahltechnik.

 

Rautiefe entscheidend für Haftung

Beim Raustrahlen ist nicht die Rautiefe (Ra/Rz-Wert) entscheidend für die Haftung, sondern die Zahl der Profilspitzen (RPc-Wert). Ziel ist die optimale Vergrößerung und Verschachtelung der Oberfläche für nachfolgende Bearbeitungsschritte. Je kantiger das Strahlkorn, desto mehr Profilspitzen.

 

Für Lackierungen und Pulverbeschichtungen,

Gummi- oder Kunststoff-Metall-Verbindungen

KST Kugel-Strahltechnik bereitet mit dem Raustrahlverfahren Oberflächen auf Lackierungen und Pulverbeschichtungen vor. Oder optimiert die Haftung von Gummi- oder Kunststoff-Metall-Verbindungen: Exakt definierte Rauheitswerte sorgen dafür, dass sich unterschiedliche Werkstoffe im Vulkanisierungsprozess bestmöglich ineinander „verkrallen“. Kunden des Lohnstrahlers kommen vor allem aus Automobilindustrie, Maschinenbau oder Medizintechnik. Und aus der Holzverarbeitung – bei Hölzern erzielt das Raustrahlen einen „Vintage-Look“.

 

Sweepen „Light-Version“ des Raustrahlens

Sweepen ist eine „Light-Version“ des Raustrahlens, speziell zur Bearbeitung von feuerverzinkten Oberflächen. Eine schwach dosierte Strahlenergie forciert das Ausgasen der Zinkschicht. Das Verfahren entfernt zugleich Verunreinigungen, Lufteinschlüsse und Korrosionsprodukte von der Zinkoberfläche. Marco Heinemann: „Vor einer Beschichtung oder Lackierung von feuerverzinkten Oberflächen ist das Sweepen unbedingt erforderlich, damit eine ordnungsgemäße Duplex-Oberfläche – gemäß DIN EN ISO 12944-4 – entstehen kann.“

Text 2.347 Z. inkl. Leerz.

 

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Fotos (hochauflösend) hier zum Download

Raustrahlen erzielt den angesagten Vintage-Look auf Hölzern
Foto Nr. 60
Raustrahlen erzielt den angesagten Vintage-Look auf Hölzern
Foto Nr. 61

Raustrahlen erzielt den angesagten Vintage-Look auf Hölzern (Foto Nr. 60 & 61)

 

Raustrahlen
Foto Nr. 62

Definierte Rauheitswerte sorgen dafür, dass sich die Werkstoffe bei Gummi- oder Kunststoff-Metall-Verbindungen im Vulkanisierungsprozess optimal ineinander „verkrallen“

 

Foto Nr. 63

Raustrahlen von metallischen Oberflächen realisiert einen optimalen Haftgrund

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