Glasperlenstrahlen:

Glasperlenstrahlen:

ferritfrei, schonend, stark … und sieht gut aus

Sicheres Verfahren entfernt Bearbeitungsspuren, Verunreinigungen, Verfärbungen

HAGEN – Feb. 2023. Ferritfrei bitte! Viele Bauteile aus Lebensmittelindustrie und Behälterbau – oder auch Edelstahlobjekte – benötigen eisenfreie Strahlmittel, die nicht mit anderen Materialien reagieren. Die Lösung: Glasperlen. Die Mikrokugeln reinigen sicher und zuverlässig, schonen die Oberfläche und erzeugen dabei ein seidenmattes Finish.

Verfahren erzeugt absolute homogene Oberfläche

Oberflächenspezialist KST Kugel-Strahltechnik setzt Glasperlen zur Entfernung von Bearbeitungsspuren, Verunreinigungen und Schweißverfärbungen ein. Und zum Eliminieren von Metalloxidation auf der Oberfläche. Das Verfahren erzeugt auf Konstruktionen, Gehäusen, Gestellen, Behältern und Flanschen aus Edelstahl oder Aluminium eine überzeugende satinierte Optik. „Das Ergebnis ist extrem gleichmäßig – wir erreichen beim Glaskugelstrahlen eine absolut homogene Oberfläche. Ein großer Vorteil ist auch, dass die Mikrokugeln keine chemische Reaktion mit anderen Materialien auslösen und keinerlei Korrosion auf dem Bauteil oder Werkstück verursachen“, erklärt KST-Geschäftsführer Marco Heinemann.

Glaskugeln als Strahlmittel: hart und doch sanft

Glaskugeln sind mit 6 auf der Mohs-Skala, also rund 800 HV, ein relativ hartes und effizientes Strahlmittel. Und dennoch sanft: Ihre kugelige Form verhindert zuverlässig Beschädigungen der Oberfläche. „Hinzu kommt, dass mit Glasperlen gestrahlte Flächen blendfrei sind, da sie das einfallende Licht brechen“, so Heinemann.

Nachhaltige Bearbeitung in spezieller Strahlkabine

Das KST-Team nutzt für die ferritfreie Bearbeitung mit Glasperlen eine spezielle Strahlkabine. Ihr Waffelboden-System zur Strahlmittelaufbereitung reduziert – dank hoher Absaugleistung – den Staubgehalt der Luft. Das schafft günstige Arbeitsbedingungen und eine gute Sicht aufs Werkstück. Die nachhaltige Rückführung des Strahlmittels durch einen Zyklonabscheider, in dem die Trennung von wiederverwendbaren Glasperlen und Staub erfolgt, ist umweltfreundlich und reduziert den Abfall.

Glasperlenstrahlen

Erfüllt das Verfahren hohe Designansprüche?

Edel-matte Oberflächen werden auch exklusiven Designansprüchen gerecht. Nichteisenmetalle – wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Messing – erhalten durch das Strahlen mit Glasperlen seidenmatte, nicht glänzende und richtungslos scheinende Oberflächen in verschiedenen Abstufungen. Frei wählbare Intensitäten schaffen individuelle Ergebnisse in hoher Perfektion.

Nicht-reflektierend, unempfindlich, signiert … geht auch das?

Glasperlenstrahlen hat auch praktischen Nutzen: Auf Aluminium erzeugt das anschließende Eloxieren seidenmatte, nicht reflektierende Designoberflächen. Edelstahl erhält durch die Kombination aus Glasperlenstrahlen und Elektropolieren eine hochwertige und besonders unempfindliche Außenseite. Möglich ist auch das partielle Glasperlenstrahlen: Dadurch lässt sich beispielsweise eine Signierung – oder auch Differenzierung – von Bauteilen erreichen.

Können auch nur Teilbereiche von Bauteilen gestrahlt werden?

Partielles Strahlen von Bauteilen erfordert geeignete Maskierungen. Die zu strahlenden Bereiche werden mit Ihnen abgesprochen und wir unterbreiten Vorschläge über geeignete Abdeckungen oder Maskierungen. Gewinde, Passungen oder Bohrungen werden nach Bedarf geschützt.

Strahltechnik Glasperlenstrahlen

Ein Grund zum Strahlen...

Technik:Druckluft
Varianten:Einzelteilbearbeitung
Strahlmittel:Glasperlen
Abmessungen:bis 4000 x 4000 x 13000 mm
Stückgewicht:bis 4 to

 

Imagefilm:
Glasperlen und Sandstrahlen

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