Verfestigungsstrahlen (Shot Peening)

Ihr deutschlandweiter Partner in Sachen Strahltechnik.

Wirkt Verfestigungsstrahlen (Shot Peening / Kugelstrahlen) gegen Korrosionsermüdung?

Shot Peening optimiert dauerschwing beanspruchte Bauteile wie Federn, Pleuelstangen, Kurbelwellen, Achsschenkel, Zahnräder und ähnliche Werkstücke. Millionen kleine Kugeln treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die zu strahlende Oberfläche und erzeugen beim Aufprall Druckeigenspannungen in oberflächennahen Schichten. Durch Korrosionsermüdung bedingte Risse werden verhindert bzw. minimiert. Das Ergebnis ist eine deutliche Verlängerung der Dauerschwingfestigkeit und Lebensdauer von Bauteilen – oft um ein Vielfaches.

Lässt sich der individuelle Nutzen für Bauteile voraussagen?

Aufgrund vieler Einflussfaktoren wie Werkstoff, Härte und Geometrie fahren wir für Sie individuelle Versuchsreihen mit Ihren Werkstücken. Dadurch erhalten Sie Ergebnisse, mit denen Sie planen können.

Gewichtsreduktion bei gleichbleibender Festigkeit – ist das realisierbar?

Durch kontrolliertes Shot Peening steigt die dynamische Festigkeit. Diesen Vorteil von Anfang an miteingerechnet, erlaubt es bereits in der Konstruktion das Bauteilgewicht entsprechend zu reduzieren. Eine weitere Verbesserung erzielen wir durch das Verfestigungsstrahlen unter Vorspannung (Stress Peening). Zusatzeffekt: Die Oberflächenvergrößerung durch das Verfestigungs-/Kugelstrahlen optimiert auch einen anschließend möglichen Verklebe Prozess von Bauteilen.

KST - Verfestigungsstrahlen
  • Dauerschwingfestigkeit und Lebensdauer verlängern
  • Federn, Pleuelstangen, Kurbelwellen, Achsschenkel, Zahnräder etc. optimieren
  • Bauteilgewichte reduzieren

Ein Grund zum Strahlen...

Technik:Schleuderrad und Druckluft
Strahlmittel:Stahlguss, Drahtkorn, Glasperlen
Bereiche:gesamte Oberfläche oder partiell
Abmessungen:bis 1000 x 1500 x 13000 mm

Imagefilm​:
Verfestigungsstrahlen

News, Presseberichte und mehr...

Steel-Grit statt Drahtkorn: schneller, sauberer, sparsamer … und sichtbar effektiver

Oberflächenspezialist testet Strahlmittel – nach Wechsel produktiver

HAGEN – Feb. 2020. 50 Prozent weniger Strahlzeit und Materialverbrauch und ein sichtbar besseres Ergebnis. Das war das Resultat einer Strahlmittelerprobung von KST Kugel-Strahltechnik. Der Spezialist hatte verzunderte Schmiedeteile auf einer Muldenband-Strahlanlage mit Drahtkorn (geschnittener Stahldraht) und alternativ mit Steel-Grit bearbeitet – dabei schnitt das Grit deutlich besser ab. Auf dem Praxisforum Industriebeschichtung des QIB (Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung e.V.) in Wetzlar stellte der Oberflächenspezialist alle Ergebnisse seiner Testreihe vor. Ziel der Strahlmittelerprobung war ein produktiveres kundenorientiertes Arbeiten.

Weniger Materialverbrauch, kürzere Strahlzeiten und bessere Optik

Neben geringerem Materialverbrauch und kürzerer Strahlzeit zeigte sich ein optischer Vorteil: Das Oberflächenbild ist wesentlich schöner. Dieser Qualitätsunterschied zeigt sich besonders bei feinen Gravuren bzw. Herstellerabzeichen auf den Bauteilen. Die Ursache liegt im Betriebsgemisch: Drahtkorn hat einen geringeren Anteil an Fein- und Mittelkörnern – wie Steel-Grit. Gerade diese Körner optimieren aber die Reinigungsleistung von filigranen Konturen.

Oberflächenvorbereitung: Steel-Grit überlegen

Das ausgewählte Strahlmittel hat auch Einfluss auf die Qualität der nachfolgenden Beschichtung. Die Versuchsreihe lieferte die Erkenntnis, dass Steel-Grit dem üblichen Rundkorn auch bei der Oberflächenvorbereitung überlegen ist. Grund dafür ist das bessere Rauheits-Oberflächenprofil durch eine höhere Anzahl der Spitzen (RPc-Werte).

In schleuderradtauglichen Härtegraden verfügbar

Steel-Grit ist selbstverständlich schleuderradtauglich – für die Bearbeitung ein weiteres wichtiges Kriterium. Es gibt das Strahlmittel in unterschiedlichen Härtegraden. Die Oberflächenspezialisten von KST Kugel-Strahltechnik setzen es unter anderem für die Reinigung von Schmiederohlingen, Schwenklagern, Schneid- und Brennteilen und Kalt-Umformteilen ein.

Stahlprozesse checken und optimal einstellen – Kosten senken – just in time liefern

Strahlprozesse sind oftmals nicht optimal eingestellt – wir kennen das aus der Praxis“, so KST-Geschäftsführer Marco Heinemann. „Umso wichtiger ist es, Strahlmittel und Betriebsgemische regelmäßig zu checken und gegebenenfalls einen Wechsel vorzunehmen. Die richtige Auswahl macht produktiver. Wir optimieren durch die Umstellung unsere Leistung und senken Kosten.“ Ein wichtiger Punkt ist auch, dass KST durch das Feintuning im Bereich Strahlmittel seine Durchlaufzeiten verkürzen kann – zum Vorteil der Kunden. Text 2.537 Z. inkl. Leerz.

Pressemitteilung als DOC

Pressemitteilung als PDF

Fotos (hochauflösende) hier zum Download

Newsletter-Anmeldung

Unsere Netzwerke