Reinigungsstrahlen

Ihr deutschlandweiter Partner in Sachen Strahltechnik.

Bietet KST auch hohe Reinheitsgrade?

Ja, denn je sauberer der Untergrund, desto besser sind Haftung und Korrosionsschutz. Die meisten Auftraggeber aus der Industrie fordern den Reinheitsgrad SA 2,5: Er verlangt Oberflächen, die keinerlei artfremde Verschmutzungen, Öle und Fette, Rost oder Korrosion, Oxide, Fremdkörper, Farben oder Zunder aufweisen, wobei leichte Schattierungen noch erlaubt sind. Wenn gefordert liefern wir auch Reinheitsgrad SA 3, bei dem dann jegliche Restbestände von nicht arteigenen Partikeln entfernt werden

Lassen sich auch Großformate reinigen?

Unsere Durchlaufstrahlanlagen übernehmen die Serienfertigung für Bleche und Profile. Wir bearbeiten Bauteile mit Querschnitten von 1000 x 1500 mm bis zu einer Länge von 13.000 mm – bei Stückgewichten bis zu vier Tonnen. In unseren Freistrahlräumen sind auch Querschnitte von 4000 x 4000 mm bei Längen von 13.000 mm möglich. Für die Bearbeitung setzen wir Strahlmittel aus Stahl und Edelstahl in Shot und Grit Qualitäten mit unterschiedlichen Korngrößen und Materialhärten ein.

Ist die Bearbeitung von empfindlichen Teilen und Schüttgut möglich?

Schüttbare Güter – Schmiederohlinge, Press- bzw. Stanz- und Gussteile etc.– laufen bei KST Kugel-Strahltechnik über Muldenbandstrahlanlagen mit Gummi- oder Stahlgliederbändern und Trommelstrahlanlagen. Schlagempfindliche Teile behandeln wir im Gestell-Verfahren.

Kupplung für Windkraftrad partiell Sandstrahlen
  • Großformate und Großserienfertigung
  • Großformate und Großserienfertigung
  • Just-in-time

Ein Grund zum Strahlen...

Technik:Schleuderrad und Druckluft
Varianten:Schüttgut oder Einzelbearbeitung
Strahlmittel:Stahlguss, Drahtkorn, Korund, Glasbruch, Garnet
Abmessungen:bis 4000 x 4000 x 13000 mm

Imagefilm:
Reinigungsstrahlen

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Steel-Grit statt Drahtkorn: schneller, sauberer, sparsamer … und sichtbar effektiver

Oberflächenspezialist testet Strahlmittel – nach Wechsel produktiver

HAGEN – Feb. 2020. 50 Prozent weniger Strahlzeit und Materialverbrauch und ein sichtbar besseres Ergebnis. Das war das Resultat einer Strahlmittelerprobung von KST Kugel-Strahltechnik. Der Spezialist hatte verzunderte Schmiedeteile auf einer Muldenband-Strahlanlage mit Drahtkorn (geschnittener Stahldraht) und alternativ mit Steel-Grit bearbeitet – dabei schnitt das Grit deutlich besser ab. Auf dem Praxisforum Industriebeschichtung des QIB (Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung e.V.) in Wetzlar stellte der Oberflächenspezialist alle Ergebnisse seiner Testreihe vor. Ziel der Strahlmittelerprobung war ein produktiveres kundenorientiertes Arbeiten.

Weniger Materialverbrauch, kürzere Strahlzeiten und bessere Optik

Neben geringerem Materialverbrauch und kürzerer Strahlzeit zeigte sich ein optischer Vorteil: Das Oberflächenbild ist wesentlich schöner. Dieser Qualitätsunterschied zeigt sich besonders bei feinen Gravuren bzw. Herstellerabzeichen auf den Bauteilen. Die Ursache liegt im Betriebsgemisch: Drahtkorn hat einen geringeren Anteil an Fein- und Mittelkörnern – wie Steel-Grit. Gerade diese Körner optimieren aber die Reinigungsleistung von filigranen Konturen.

Oberflächenvorbereitung: Steel-Grit überlegen

Das ausgewählte Strahlmittel hat auch Einfluss auf die Qualität der nachfolgenden Beschichtung. Die Versuchsreihe lieferte die Erkenntnis, dass Steel-Grit dem üblichen Rundkorn auch bei der Oberflächenvorbereitung überlegen ist. Grund dafür ist das bessere Rauheits-Oberflächenprofil durch eine höhere Anzahl der Spitzen (RPc-Werte).

In schleuderradtauglichen Härtegraden verfügbar

Steel-Grit ist selbstverständlich schleuderradtauglich – für die Bearbeitung ein weiteres wichtiges Kriterium. Es gibt das Strahlmittel in unterschiedlichen Härtegraden. Die Oberflächenspezialisten von KST Kugel-Strahltechnik setzen es unter anderem für die Reinigung von Schmiederohlingen, Schwenklagern, Schneid- und Brennteilen und Kalt-Umformteilen ein.

Stahlprozesse checken und optimal einstellen – Kosten senken – just in time liefern

Strahlprozesse sind oftmals nicht optimal eingestellt – wir kennen das aus der Praxis“, so KST-Geschäftsführer Marco Heinemann. „Umso wichtiger ist es, Strahlmittel und Betriebsgemische regelmäßig zu checken und gegebenenfalls einen Wechsel vorzunehmen. Die richtige Auswahl macht produktiver. Wir optimieren durch die Umstellung unsere Leistung und senken Kosten.“ Ein wichtiger Punkt ist auch, dass KST durch das Feintuning im Bereich Strahlmittel seine Durchlaufzeiten verkürzen kann – zum Vorteil der Kunden. Text 2.537 Z. inkl. Leerz.

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